Wir leben in turbulenten Zeiten und die Betriebsratswahlen stehen bevor. Betriebliche Mitbestimmung ist ein zentraler Pfeiler unseres demokratischen Systems. Gerade im Arbeitsalltag wird Demokratie konkret erlebbar und zeigt, wie wir unser direktes Umfeld mitgestalten können. Wir sind überzeugt: Ein gewerkschaftlich organisierter Betriebsrat bietet einen starken Rückhalt und ist unverzichtbar für eine wirksame betriebliche Mitbestimmung. Lasst uns gemeinsam darüber sprechen, wie wir den kommenden Herausforderungen begegnen können – und was uns stark macht. Wir freuen uns besonders, Matthias Monecke (IG Metall und Verein zur Bewahrung der Demokratie e. V.) als Referenten begrüßen zu dürfen. Lasst uns reden. Lasst uns gemeinsam stark sein!
Offene Gesprächsrunde zum internationalen Holocaustgedenktag
Montag, 26. Januar um 19:30 Uhr in KUBA, Alfeld – BgR Leinebergland
im Rahmen des diesjährigen Holocaustgedenktags lädt das Bündnis gegen Rechts Leinebergland zu einer offenen Gesprächsrunde ein
„Erinnern – aber wie?“
am Montag, den 26. Januar um 19:30 Uhr in KUBA – Kultur- und Begegnungszentrum Alfeld Sedanstrasse 15, 31061 Alfeld/Leine.
Zusammen mit dem Historiker Dr. Thomas Mundschick vom Geschichtskreis „Die Leinelauscher“ möchten wir in einer informellen, offenen Gesprächsrunde über Erinnerungen und Erzählungen aus der NS Zeit in Leinebergland sprechen. Dabei hoffen wir auf einige Zeitzeugenvorträge sowie Teilnahme von Mitbürgern allen Alters. Denn es geht uns vor allem darum, wie können wir die bittere Geschichte lebendig halten, so das „Nie Wieder“ Realität bleibt.
Besonders freuen wir darüber, dass wir eigene Werke von Alfelder Künstler Klaus Looft ausstellen werden. Sie sind entstanden als Teil seiner Aufarbeitung von eigenen Kindheitserinnerungen.
Wir freuen uns, wenn viele von Euch teilnehmen. Vorab möchten wir uns für die kurzfristige Ankündigung entschuldigen; wir hoffen, die Veranstaltung später zu wiederholen.
Auch in schwierigen Zeiten wie unseren gilt: Gegen das Vergessen.
Friedensmarsch am 18.01.26 Liebe Interessent*innen, Freunde und Aktiven des Bündnis gegen Rechts Leinebergland,
täglich erleben wir erschreckenden Nachrichten, täglich sehen wir wie Weltordnung scheinbar immer mehr auseinander gerissen und Völkerrecht mit den Füssen getreten wird.
Daher laden wir kurzfristig – aber um so herzlicher – dazu ein, uns zu begleiten beim
Friedensmarsch am 18.01 von Gronau nach Elze
Unter dem Motto „Trump und Putin stoppen – Völkerrecht wahren“ findet am kommenden Sonntag eine Wanderung von Gronau nach Elze statt. Start ist um 13 Uhr am Kriegerdenkmal am Hohen Escher, die Abschlusskundgebung findet voraussichtlich gegen 15:15 Uhr am Elzer Marktplatz statt.
Wir rufen zu der Veranstaltung gemeinsam mit Die Linke Basisorganisation Leinebergland auf. Wir würden uns freuen, euch da zu sehen und wären dankbar, wenn ihr die Ankündigung in euren Verteiler und Netzwerken weiterleiten würdet. mit besten solidarischen Grüßen
die Aktiven vom BgR Leinebergland
****************************** BÜNDNIS GEGEN RECHTS LEINEBERGLAND Gegen Hass und Hetze Gegen Rassismus und Intoleranz Für Menschlichkeit und Miteinander Für Vielfalt und Gerechtigkeit bgr.leinebergland@posteo.de
„Punktuell wurde dieses Thema schon an zurückliegenden Volkstrauertagen im Flecken Greene angesprochen. Nun ist es der dortigen Initiative „Greene bleibt bunt“ gelungen, eine ausgewiesene Expertin auf diesem Gebiet für einen Vortrag zu gewinnen. Frau Dr. Gudrun Pischke, Bovenden, war lange Zeit Vorsitzende – und Leiterin der Fachgruppe Geschichte – der Arbeitsgemeinschaft für Südniedersächsische Heimatforschung e.V. Sie forscht seit 1980 zu diesen Zusammenhängen und hat z.B. im 2017 erschienenen Buch „Kleine Landeskunde Südniedersachsen“ aufschlussreiche Fakten aus unserer Region vorgestellt. Aus englischen Unterlagen konnte sie Zahlen zu drei Zwangsarbeitslagern im Bereich Kreiensen-Greene erheben.
In ihrem Vortrag am Mittwoch, 14. Januar 2026, 18.30 Uhr im Greener Heimatmuseum Steinweg 24 wird sie weitere Aspekte dieser verborgen gebliebenen Lokalgeschichte erhellen. Nach deren Präsentation besteht die Gelegenheit zum Austausch mit der Referentin und untereinander. Der Eintritt ist frei. Spenden zur Deckung der entstandenen Unkosten werden gern entgegengenommen.
Die Initiative „Greene bleibt bunt“ hat sich 2022 gegründet. Anlass war die Ansiedlung eines Anhängers der völkischen Sekte „neue germanische Medizin“. Seit dem setzt sie sich gegen den fortschreitenden Rechtsruck in Politik und Gesellschaft ein. Auch die vielfach zu sehenden Kreuze mit der Aufschrift „Greene bleibt bunt – Kreuz ohne Haken“ gehen auf ihren Einsatz zurück. Auf Greener Jahrmärkten ist sie mit einem Infostand vertreten.
Die Mitglieder treffen sich am ersten Dienstag eines Monats im Gemeinderaum der ev. Kirchengemeinde. Lokale Beobachtungen und Ergebnisse aus den Vernetzungstreffen mit anderen Initiativen werden ausgetauscht sowie Ideen, wie die zum angekündigten Vortrag, entwickelt. Weitere Interessierte sind herzlich willkommen (Kontakt: greenebleibtbunt@riseup.net). “ Quelle: https://www.heimatverein-greene.de/
Wir als Kreisvereinigung Hildesheim der VVN/BdA unterstützen den CSD:
Los geht’s um 12:00 Uhr am Angoulêmeplatz
Am 21. Juni 2025 wird in Hildesheim zum ersten Mal ein CSD stattfinden – und du kannst dabei sein! Mit einer bunten Demo durch die Stadt, jeder Menge Musik, Redebeiträgen und einem vielfältigen Bühnenprogramm feiern wir queeres Leben und setzen ein klares Zeichen für Vielfalt, Sichtbarkeit und Gleichberechtigung.
Gerade jetzt, wo queere Rechte wieder unter Druck geraten und Hass lauter wird, wollen wir noch lauter und sichtbarer sein. Ob du mitläufst, mitsingst oder einfach mit uns feierst – zeig mit uns, dass Hildesheim offen, solidarisch und queerfreundlich ist.
Komm vorbei. Sei laut. Beim ersten CSD in Hildesheim.
Leinebergland: Die Kreisvereinigung Hildesheim der VVN-BdA lädt am Dienstag, 8.4. zum 80. Jahrestag der Befreiung zum Gedenken am Hils
Am 7. April 1945 wurden die ersten Arbeitslager in Holzen befreit. Der kleine Ort am Hils unterhielt während der NS-Zeit bis zu 6 Lager für Zwangsarbeiter:innen, Widerstandskämpfer:innen und Soldaten. Auch das KZ Buchenwald hatte bei Holzen ein sogenanntes Außenlager. Produziert wurde hier vor allem für die Rüstungsindustrie, die Stollen im Hils waren Teil der “Untertageverlagerung” ganzer Industriebetriebe durch die “Organisation Todt”.
An den Widerstandsgeist der Gefangenen erinnert heute der Ehrenfriedhof in einem Waldstück etwas abseits vom Dorf. Hier beerdigten in den Lagern internierte Italiener ihre verstorbenen Kameraden. Sie nannten diesen Ort den “Friedhof der freien Italiener”. Und auch an die hilfsbereite Försterfamilie erinnert ein Gedenkstein, gestiftet und aufgeellt durch ehemalige Kriegsgefangene. Nach Kriegsende wurden dann von der Gemeinde alle verbliebenen Gräber von ehemaligen Lagerinsassen auf den Ehrenfriedhof umverlegt. Die meisten jedoch konnten in ihre Heimat überführt werden.
Dienstag 8.April 2025 , 17:00 Kranzniederlegung am Ehrenfriedhof, Siebenbachstraße in 37632 Holzen
Anlässlich der 80. Wiederkehr der willkürlichen 30 bis 50 Hinrichtungen von Italienischen Zwangsarbeitern auf dem hildesheimer Marktplatz, die am 27.3.1945 begannen und weiteren Hinrichtungen auf dem Hof der Gestapo Dienststelle Gartenstraße 20 sowie am Polizeiersatzgefängnis im Seuchenhaus am Zentralfriedhof, lädt die Stadt Hildesheim zusammen mit der Deutsch-Italienischen Gesellschaft zu einer Gedenkstunde ein. Insgesamt ermordete die Gestapo 209 Menschen in den Tagen vom 27.3. bis zur Befreiung durch die 9. US-Armee am 7.4.1945, die den Terror beendete.
Donnerstag, 27. März, 11:30 Uhr
an den Gräbern der Opfer des Faschismus auf dem Nordfriedhof in Hildesheim (Ausländerabteilung)
Umschlag Buch „Italienische Zwangsarbeiter in Hildesheim 1943 – 1945″, herausgegeben von der Hildesheimer Geschichtswerkstatt e.V., Verlag J. Lühmann, 2000, Bockenem