Kommunal-Politischer Ratschlag

5. März 2026

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Antifaschismus ins Rathaus

Kommunal-politischer Ratschlag

Antifaschismus ins Rathaus!

Sonnabend, 21.März 2026, 11Uhr im Freizeitheim Ricklingen, Hannover

Worum geht’s?

Am 13. September 2026 sind in Niedersachsen Kommunalwahlen. Nach derzeitigen Umfragen gewinnen autoritäre, rechtsextreme und (neo)faschistische Kräfte an Boden.

Wir wollen gemeinsam mit euch nach Antworten und Wegen suchen, den Einfluss von AFD & Co bei den Kommunalwahlen zurückzudrängen!

Denn auf kommunaler Ebene – auch in den Rathäusern – regt sich Widerstand. Für viele ist klar: Faschismus ist keine Meinung, Faschismus ist ein Verbrechen.

Viele Menschen treten tagtäglich für die Menschenwürde, für Vielfalt und Demokratie, für soziale Solidarität, für die Verteidigung der Menschenrechte und die Wahrung des internationalen Völkerrechts ein.

Doch autoritäre Strukturen wie bei der Bundeswehr stärken Law- and Order Parteien. Militarisierung ist ein Nährboden für rechte Organisationen und Parteien. Inzwischen erleben wir in vielen Kommunen eine tägliche Bedrohung von rechts. Antifaschist:innen, Gewerkschafter:innen, Migrant:innen und viele andere, die nicht in das rechte Weltbild passen, werden verbal und körperlich angegangen.

Deshalb darf es keine Zusammenarbeit mit Rassist:innen, Rechtspopulist:innen und Faschist:innen geben! Weder in der Kommunalpolitik noch sonst wo!

Kommunalpolitik hat die Aufgabe, Demokratie und Vielfalt zu schützen. Die Verbrechen der Nazis in Erinnerung zu rufen, ist dafür heute wichtiger denn je.

In verschiedenen Vorträgen nähern wir uns den Themen an, um anschließend in Arbeitsgruppen Strategien und Ideen zu entwickeln.

Interesse?

… dann meldet euch zwecks besserer Planung bitte bis zum 10.03.2026 via ratschlag@vvn-bda-niedersachsen.de an. Spontane Gäste sind auch willkommen!

… aber du kannst nicht vorbei-kommen? Kein Problem: alle Inputs werden live übertragen!
→ Einfach Link anfordern via ratschlag@vvn-bda-niedersachsen.de

… Heiß – und Kaltgetränke gegen Spende – bitte bringt euch eure Pausenverpflegung selbst mit.

Tagesordnung

11h – Eröffnung und Begrüßung

11h20 – Der (un)aufhaltsame Aufstieg der AfD

Vortrag mit Fritz Burschel – Historiker und Publizist

Nichts konnte bisher den 13-jährigen Siegeszug der AfD stoppen oder zumindest drosseln. Nicht Skandaliserung noch kleine bis riesige Demos, Klagen oder Kampagnen konnten bisher verhindern, dass der gesellschaftliche Rechtsruck weitergeht und eine zunehmend faschistische Partei und ihre offen nazistische Jugendordganisation bundesweit bei rund einem Viertel der Stimmen steht, in einzelnen Bundesländern auf die 40% zumarschiert und an die Macht zu kommen droht. Was bleibt zu tun? Ein Prüfverfahren, ein letztes Aufbäumen der “demokratischen Zivilgesellschaft” oder das Hoffen auf eine neu ePolitik der Mitte? Oder gilt es nur noch sich auf “finstere Zeiten” (Hannah Arendt) vorzubereiten und unsere Netzwerke zu sichern, zu stärken und zu schützen?

Diesen Fragen will der Publizist Fritz Burschel in seinem Vortrag nachgehen und freut sich auf eine lebndige Diskussion.

11h50 – Refugees are Welcome?

Vortrag mit Kai Weber – Flüchtlingsrat Niedersachsen

Leider müssen wir feststellen, dass die derzeitige Bundespolitik Geflüchtete eben nicht mehr willkommen heißt, sondern nach Möglichkeit ausgrenzen, isolieren und abschieben will. Gesetzliche Restriktionen und Beschränkungen erschweren in vielerlei Hinsicht eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe. Gerade deshalb ist eine solidarische Geflüchtetenpolitik auf kommunaler Ebene wichtig: Bei der Aufnahme von Geflüchteten und der Organisation ihrer Teilhabe nehmen die Kommunen eine Schlüsselrolle ein. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.

12h20 – Eure Kriege – ohne uns

Vortrag mit H-D Charly Braun – Gewerkschaftliche Initiative für Frieden und Militär- und Rüstungskonversion und FriedensRatschlag Lüneburger Heide

Militarisierung, Aufrüstung, Sozialabbau und Einführung der Wehrpflicht ist ein Nährboden für rechte Organisationen und Parteien. Die Lüneburger Heide ist die am stärksten militarisierte Region Deutschlands. Neben Fliegerhorsten, Bundeswehr-Logistik-Firma, ABC-Forschungsinstitut usw., sind vor allem Panzer von Bedeutung. Auf Europas größtem Truppen-Übungs-Platz zwischen Bergen und Bad Fallingbostel wird Krieg trainiert. Gewerkschaftliche Konversionsbeschlüsse sind von Politik und Militärs nun völlig mit enormer Aufrüstung überrollt. Die große Militär-Last zwischen Unterlüß und Walsrode braucht den Widerstand der Friedensbewegung aus dem ganzen Norden.

13h00 – 13h30 – Mittagspause

13h30 – 14h30 – AG Phase

14h30 – 14h45 – Kaffeepause

14h45 – Plenum: Berichte aus den AGs und Aussprache

16h – Ende – Ab 16h mögliches Come together und offener Austausch

Arbeitsgruppen

In den Arbeitsgruppen wollen wir mit euch Argumente und Anregungen diskutieren und gemeinsame Positionen erarbeiten. Nach dem Ratschlag können diese – vor und nach der Kommunalwahl – in die politischen Diskussionen und Aktionen und in die Arbeit in den Kommunalvertretungen eingebracht werden.

AG 1 – Aufstieg und Fall der AfD (siehe Vortrag)

AG 2 – Solidarität für Geflüchtete vor Ort (siehe Vortrag)

AG 3 – Friedensarbeit in der Kommune? (siehe Vortrag)

AG 4 – Aktives Erinnern – aber wie?

In Städten und Gemeinden befinden sich viele Tatorte der Greueltaten des Naziregimes und Verbrechen von Nazis (auch nach 1945). Es gibt Orte des Widerstands und der Verfolgung, die sichtbar bleiben oder es erst werden müssen. Wir wollen erörtern, wie vor Ort die Erinnerungskultur weiter entwickelt werden kann und wo sie überhaupt erstmal in Gang geschoben werden muss, da der Deckel des Schweigens immer noch nicht gebrochen ist. Wichtig ist uns auch Jugendliche und Migrant:innen mit aktiver Erinnerungsarbeit besser zu erreichen, um das Rüstzeug für den Widerstand gegen autoritäre und faschistische Politik zu stärken.

Anreise

Freizeitheim Ricklingen
Anne-Stache-Alee 7 | Anne-Stache-Alee 7 | 30459 Hannover
S-Bahn: Linien 3,7,13,17 Haltestelle “Beekestraße”

Trump, Merz und der Iran–Krieg

5. März 2026

Seit dem 28. Februar führen die USA und Israel gemeinsame militärische Angriffe auf den Iran durch. Obwohl Präsident Donald Trump versprochen hat, die Beteiligung der Vereinigten Staaten an zerstörerischen ausländischen Kriegen zu beenden, hat er zusammen mit Israel einen massiven militärischen Angriff auf den Iran gestartet, der auf die US – Stärkung und die Schwächung Chinas abzielt. Zugleich geht es ihnen um die reichen Bodenschätze des Iran und um die geopolitische Kontrolle über dieses wichtige geostrategische Land.

Ähnlich wie seine Vorgänger verlässt sich Trump auf militärische Gewalt, um strategische Interessen der USA zu verfolgen. Seit ihrer Gründung haben die USA mehr als 400 Kriege geführt und allein in den letzten 25 Jahren den Tod von mehr als 940.000 Menschen in Afghanistan , Pakistan, Syrien, Jemen, im Irak und in anderen Konfliktgebieten verursacht. Jeder Angriffskrieg ist ein schweres Verbrechen und die Verantwortlichen, wie jetzt Trump und Netanjahu, müssten entsprechend als Straftäter angezeigt und hinter Gittern gebracht werden. Das Völkerrecht ist für sie überflüssig. Für sie gilt das Faustrecht, die Stärke der Macht. Die Ermordung Unschuldiger und die Zerstörung eines souveränen Landes sind für sie lediglich Kollateralschäden und ihre Raketen und Bomben aus ihrer Sicht reine Militär-maßnahmen, um die Freiheit und die Demokratie zu verteidigen. Ganz große Heuchelei und Verlogenheit.
Natürlich sind die Mullahs üble Gesellen, die ihr Volk unterdrücken. Viele Menschen im Iran wünschen sich einen Sturz des Regimes. Die iranische Bevölkerung möchte Demokratie, aber niemand begrüßt die jetzigen Bombenanschläge. Die Menschen im Iran haben eine wahnsin-nige Angst, dass sie durch den Hagel von Bomben und Raketen ums Leben kommen.

Im Jahr 1951 war der Iran auf dem Weg in die Demokratie und in die Unabhängigkeit von den Kolonialmächten. Der demokratisch gewählte Mohammed Mossadegh wollte sein Land befreien. Er verstaatlichte die Ölindustrie und beendete damit das fast 50 Jahre währende britische Monopol auf das iranische Erdöl. Doch diese Entwicklung und Entscheidung passte dem Westen nicht. Mossadegh stand den Interessen der USA und Britanniens im Wege. 1953 stürzten der CIA und der britische Geheimdienst Mossadegh und beendeten die iranische Demokratie. Die USA setzten den Schah als Machthaber ein und Iran wurde zur Marionette der USA. Tausende amerikanische und israelische Berater lenkten dort die Geschicke des Landes. Der Schah unterdrückte mit Zustimmung der USA die Bevölkerung. Oppositionelle wurden verfolgt, gefoltert und hingerichtet. 1979 entlud sich der Zorn der Bevölkerung. Es wollte sich nicht länger unterwerfen. Die Mullahs kamen an die Macht und wandten sich von den USA ab. Seitdem versucht die USA den Iran zurückzuerobern. Jetzt soll dies mit Hilfe des Angriffskriegs gelingen. Völkerrechtswidrige Kriege haben noch nie zur Demokratie und Freiheit geführt, weder im Irak, in Afghanistan noch in Libyen. Demokratie und Freiheit kann man nicht herbeibomben. Was folgte waren Chaos, Bürgerkrieg, Blutvergießen und der isla-mische Terror.

Weltweit kritisieren viele Staaten den Angriffskrieg auf Iran. Regierungen in Lateinamerika, Asien und Afrika prangern den Angriffskrieg als imperialistische Aggression und eklatante Verletzung des Völkerrechts an und warnen vor einer brandgefährlichen Ausbreitung des Krieges mit globalen katastrophalen humanitären und wirtschaftlichen Folgen.

Jedoch von deutschen Regierungsverantwortlichen ist keinerlei Verurteilung des Angriffs zu hören. Im Gegenteil: In den Tagesthemen verteidigte Bundeskanzler Merz den Angriff auf Iran durch die USA und Israel. Beide Länder hätten dafür gute Gründe gehabt. Es sei »jetzt nicht der Moment, unsere Partner und Verbündete zu belehren«. Schon im letzten Jahr lobte Merz Isreaels Iran – Bombardierung mit der Bemerkung: „Das ist die Drecksarbeit, die Israel macht – für uns alle. Wir sind von diesem Regime auch betroffen.“ Sein Lob schloss er mit den Worten: „Ich kann nur sagen: Größten Respekt davor, dass die israelische Staatsführung den Mut dazu gehabt hat, das zu machen.“ Diese Aussagen waren und sind klar verfassungs-widrig. weil Artikel 26 des Grundgesetzes Handlungen verbietet, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbe-sondere die Führung eines Angriffskriegs. Strafbar ist seine Unterstützung des Angriffs-kriegs, weil nach Strafgesetzbuch Paragraph 80 A das „Aufstacheln zu einem Angriffskrieg“ mit einer Freiheitsstrafe von drei bis zu fünf Jahren zu versehen ist. Die Anerkennung des israelischen Angriffskriegs als „Drecksarbeit für uns alle“ steht dazu im eklatanten Wider-spruch zur UN-Charta. Dort steht in Artikel 2.3: „Alle Mitglieder legen ihre internationalen Streitigkeiten durch friedliche Mittel bei“.

Wer als Bundeskanzler einem Verbrechen zustimmt, zu einem Angriffskrieg aufstachelt, verfassungswidrig handelt, das Recht bricht und Streitigkeiten mit gewalttätigen Mitteln regeln will, der ist als Kanzler ungeeignet.

Bild: Infoaktion vor dem Hauptbahnhof in Hildesheim am 30.10.2025. Die Bundeswehr hat zwei Wochen lang eine Anwerbepropaganda-Aktion zur Rekrutierung neuer Soldaten auf dem Angoulêmeplatz veranstaltet. Zum Protest dagegen hat sich ein antimilitaristisches Bündnis in Hildesheim gebildet.

Weltweit kritisieren viele Staaten den Angriffskrieg auf Iran. Regierungen in Lateinamerika, Asien und Afrika prangern den Angriffskrieg als imperialistische Aggression und eklatante Verletzung des Völkerrechts an und warnen vor einer brandgefährlichen Ausbreitung des Krieges mit globalen katastrophalen humanitären und wirtschaftlichen Folgen.
Jedoch von deutschen Regierungsverantwortlichen ist keinerlei Verurteilung des Angriffs zu hören. Im Gegenteil: In den Tagesthemen verteidigte Bundeskanzler Merz den Angriff auf Iran durch die USA und Israel. Beide Länder hätten dafür gute Gründe gehabt. Es sei »jetzt nicht der Moment, unsere Partner und Verbündete zu belehren«. Schon im letzten Jahr lobte Merz Isreaels Iran – Bombardierung mit der Bemerkung: „Das ist die Drecksarbeit, die Israel macht – für uns alle. Wir sind von diesem Regime auch betroffen.“ Sein Lob schloss er mit den Worten: „Ich kann nur sagen: Größten Respekt davor, dass die israelische Staatsführung den Mut dazu gehabt hat, das zu machen.“ Diese Aussagen waren und sind klar verfassungs-widrig. weil Artikel 26 des Grundgesetzes Handlungen verbietet, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbe-sondere die Führung eines Angriffskriegs. Strafbar ist seine Unterstützung des Angriffs-kriegs, weil nach Strafgesetzbuch Paragraph 80 A das „Aufstacheln zu einem Angriffskrieg“ mit einer Freiheitsstrafe von drei bis zu fünf Jahren zu versehen ist. Die Anerkennung des israelischen Angriffskriegs als „Drecksarbeit für uns alle“ steht dazu im eklatanten Wider-spruch zur UN-Charta. Dort steht in Artikel 2.3: „Alle Mitglieder legen ihre internationalen Streitigkeiten durch friedliche Mittel bei“.
Wer als Bundeskanzler einem Verbrechen zustimmt, zu einem Angriffskrieg aufstachelt, verfassungswidrig handelt, das Recht bricht und Streitigkeiten mit gewalttätigen Mitteln regeln will, der ist als Kanzler ungeeignet.

Was ist zu tun

  • Die iranische Bevölkerung ist in ihrem demokratischen Kampf zu unterstützen
  • Der völkerrechtswidrige Iran-Krieg ist auch von Deutschland zu verurteilen
  • Der Iran-Krieg muss sofort beendet werden
  • Keine Unterstützung für die Angriffe auf den Iran beispielsweise durch die Bereitstellung
  • von Infrastruktur, Überflugrechten und Logistik für US-Truppen
  • Die Lieferungen von Waffen und militärischen Komponenten an Israel und die Vereinigten
  • Staaten sind einzustellen
  • Keine Nutzung der US-Militärstützpunkte für den Iran – Krieg in Europa
  • Einen Stopp aller Abschiebungen in den Iran und umliegende Staaten
  • Schutz und Asyl in Deutschland und der EU für alle, die sich dem Krieg entziehen wollen

Alfred Müller (Buchautor, Fassung vom 6.3.2026 in Überarbeitung eines Leserbriefs vom 5.3. an die Hildesheimer Allgemeine Zeitung zum Artikel vom 4.3.2026: „Merz ist Trumps erfolgreicher Mann“)

Lasst uns reden!

24. Januar 2026

Betriebsratswahlen

Wir leben in turbulenten Zeiten und die Betriebsratswahlen stehen
bevor. Betriebliche Mitbestimmung ist ein zentraler Pfeiler unseres
demokratischen Systems. Gerade im Arbeitsalltag wird Demokratie
konkret erlebbar und zeigt, wie wir unser direktes Umfeld
mitgestalten können.
Wir sind überzeugt: Ein gewerkschaftlich organisierter Betriebsrat
bietet einen starken Rückhalt und ist unverzichtbar für eine
wirksame betriebliche Mitbestimmung. Lasst uns gemeinsam
darüber sprechen, wie wir den kommenden Herausforderungen
begegnen können – und was uns stark macht.
Wir freuen uns besonders, Matthias Monecke (IG Metall und Verein
zur Bewahrung der Demokratie e. V.) als Referenten begrüßen zu
dürfen.
Lasst uns reden.
Lasst uns gemeinsam stark sein!

Mittwoch 28.Januar 2026
18:00 Uhr
Torhaussaal
Osterstraße 39a, Hildesheim

Erinnern – aber wie?

24. Januar 2026

Offene Gesprächsrunde zum internationalen Holocaustgedenktag

Montag, 26. Januar um 19:30 Uhr in KUBA, Alfeld – BgR Leinebergland

im Rahmen des diesjährigen Holocaustgedenktags lädt das Bündnis gegen Rechts Leinebergland zu einer offenen Gesprächsrunde ein

„Erinnern – aber wie?“

am Montag, den 26. Januar um 19:30 Uhr in KUBA – Kultur- und Begegnungszentrum Alfeld
Sedanstrasse 15, 31061 Alfeld/Leine.

Zusammen mit dem Historiker Dr. Thomas Mundschick vom Geschichtskreis „Die Leinelauscher“ möchten wir in einer informellen, offenen Gesprächsrunde über Erinnerungen und Erzählungen aus der NS Zeit in Leinebergland sprechen. Dabei hoffen wir auf einige Zeitzeugenvorträge sowie Teilnahme von Mitbürgern allen Alters. Denn es geht uns vor allem darum, wie können wir die bittere Geschichte lebendig halten, so das „Nie Wieder“ Realität bleibt.  

Besonders freuen wir darüber, dass wir eigene Werke von Alfelder Künstler Klaus Looft ausstellen werden. Sie sind entstanden als Teil seiner Aufarbeitung von eigenen Kindheitserinnerungen.

Wir freuen uns, wenn viele von Euch teilnehmen. Vorab möchten wir uns für die kurzfristige Ankündigung entschuldigen; wir hoffen, die Veranstaltung später zu wiederholen. 

Auch in schwierigen Zeiten wie unseren gilt: Gegen das Vergessen.

Friedenswanderung mit Kundgebungen am 18.01.26 ab Gronau/Leine 13:00

16. Januar 2026

VVN/BdA Kreisvereinigung Hildesheim unterstützt!

Friedensmarsch am 18.01.26
Liebe Interessent*innen, Freunde und Aktiven des Bündnis gegen Rechts Leinebergland,

täglich erleben wir erschreckenden Nachrichten, täglich sehen wir wie Weltordnung scheinbar immer mehr auseinander gerissen und Völkerrecht mit den Füssen getreten wird.

Dabei erleben wir auch, wie auch in Deutschland die rechtsextreme Kräfte sich immer mehr Trump und Putin und Co. als Hoffnung sehen – wie die AfD „beflügelt“ wird, wie z.B. ein Correktiv-Artikel von heute gut darstellt:  https://correctiv.org/rechtsextremismus/2026/01/09/trumps-venezuela-angriff-befluegelt-afd-politiker/

Daher laden wir kurzfristig – aber um so herzlicher – dazu ein, uns zu begleiten beim

Friedensmarsch am 18.01 von Gronau nach Elze

Unter dem Motto „Trump und Putin stoppen – Völkerrecht wahren“ findet am kommenden Sonntag eine Wanderung von Gronau nach Elze statt. Start ist um 13 Uhr am Kriegerdenkmal am Hohen Escher, die Abschlusskundgebung findet voraussichtlich gegen 15:15 Uhr am Elzer Marktplatz statt.

Wir rufen zu der Veranstaltung gemeinsam mit Die Linke Basisorganisation Leinebergland auf. Wir würden uns freuen, euch da zu sehen und wären dankbar, wenn ihr die Ankündigung in euren Verteiler und Netzwerken weiterleiten würdet.
mit besten solidarischen Grüßen

die Aktiven vom BgR Leinebergland

****************************** 
BÜNDNIS GEGEN RECHTS LEINEBERGLAND
Gegen Hass und Hetze
Gegen Rassismus und Intoleranz
Für Menschlichkeit und Miteinander
Für Vielfalt und Gerechtigkeit 
bgr.leinebergland@posteo.de

Vortrag zu Rüstungsindustrie, Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit während der NS-Zeit in Südniedersachsen

13. Januar 2026

14. Jan. 2026 – 18:30 Uhr Greener Heimatmuseum Steinweg 24

„Punktuell wurde dieses Thema schon an zurückliegenden Volkstrauertagen im Flecken Greene angesprochen. Nun ist es der dortigen Initiative „Greene bleibt bunt“ gelungen, eine ausgewiesene Expertin auf diesem Gebiet für einen Vortrag zu gewinnen. Frau Dr. Gudrun Pischke, Bovenden, war lange Zeit Vorsitzende – und Leiterin der Fachgruppe Geschichte – der Arbeitsgemeinschaft für Südniedersächsische Heimatforschung e.V. Sie forscht seit 1980 zu diesen Zusammenhängen und hat z.B. im 2017 erschienenen Buch „Kleine Landeskunde Südniedersachsen“ aufschlussreiche Fakten aus unserer Region vorgestellt. Aus englischen Unterlagen konnte sie Zahlen zu drei Zwangsarbeitslagern im Bereich Kreiensen-Greene erheben.

In ihrem Vortrag am Mittwoch, 14. Januar 2026, 18.30 Uhr im Greener Heimatmuseum Steinweg 24 wird sie weitere Aspekte dieser verborgen gebliebenen Lokalgeschichte erhellen. Nach deren Präsentation besteht die Gelegenheit zum Austausch mit der Referentin und untereinander. Der Eintritt ist frei. Spenden zur Deckung der entstandenen Unkosten werden gern entgegengenommen.

Die Initiative „Greene bleibt bunt“ hat sich 2022 gegründet. Anlass war die Ansiedlung eines Anhängers der völkischen Sekte „neue germanische Medizin“. Seit dem setzt sie sich gegen den fortschreitenden Rechtsruck in Politik und Gesellschaft ein. Auch die vielfach zu sehenden Kreuze mit der Aufschrift „Greene bleibt bunt – Kreuz ohne Haken“ gehen auf ihren Einsatz zurück. Auf Greener Jahrmärkten ist sie mit einem Infostand vertreten.

Die Mitglieder treffen sich am ersten Dienstag eines Monats im Gemeinderaum der ev. Kirchengemeinde. Lokale Beobachtungen und Ergebnisse aus den Vernetzungstreffen mit anderen Initiativen werden ausgetauscht sowie Ideen, wie die zum angekündigten Vortrag, entwickelt. Weitere Interessierte sind herzlich willkommen (Kontakt: greenebleibtbunt@riseup.net). “ Quelle: https://www.heimatverein-greene.de/

Antikriegstag Hildesheim 2025

29. August 2025

Hildesheim ist bunt – 1. CSD am 21.6.2025

18. Juni 2025

Wir als Kreisvereinigung Hildesheim der VVN/BdA unterstützen den CSD:

Los geht’s um 12:00 Uhr am Angoulêmeplatz

Am 21. Juni 2025 wird in Hildesheim zum ersten Mal ein CSD stattfinden – und du kannst dabei sein! Mit einer bunten Demo durch die Stadt, jeder Menge Musik, Redebeiträgen und einem vielfältigen Bühnenprogramm feiern wir queeres Leben und setzen ein klares Zeichen für Vielfalt, Sichtbarkeit und Gleichberechtigung.

Gerade jetzt, wo queere Rechte wieder unter Druck geraten und Hass lauter wird, wollen wir noch lauter und sichtbarer sein. Ob du mitläufst, mitsingst oder einfach mit uns feierst – zeig mit uns, dass Hildesheim offen, solidarisch und queerfreundlich ist.

Komm vorbei. Sei laut. Beim ersten CSD in Hildesheim.

Mehr Infos auf der Homepage des CSD-Bündnisses:
https://www.csd-hildesheim.de/

11.5.: Aktionstag für AfD-Verbot

10. Mai 2025

Plakat Aktionstag für AfD-Verbotsantrag-HIldesheim-11.5.2025

Text auf dem Plakat:

AfD-Verbot jetzt

Hildesheim – Aktionstag:
Für einen Antrag zum AfD-Verbot jetzt!

Sonntag 11.Mai – 12 Uhr HBf

Hildesheimer Bündnis gegen Rechts

8.Mai in Hildesheim

8. Mai 2025

Text auf dem Plakat:

80 JAHRE FRIEDEN IN DEUTSCHLAND

Am 8. Mai 1945 wurde Deutschland vom Faschismus befreit. Das wollen wir feiern.

Die OMAS GEGEN RECHTS Hildesheim, laden gemeinsam mit dem Bündnis gegen Rechts und den Eltern gegen Rechts zu einem Friedensfest ein.

Kommt deshalb am Donnerstag, 8. Mai 2025 zum PVH und feiert mit uns von 15.00 Uhr-18.00 Uhr.

Es gibt Kaffee / Tee und Kuchen und Plätzchen aus OMAS Backstube Quiz und Musik Basteln mit Kindern und viele gute Gespräche

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